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Podcast-Technik: Make it simple

Das Angebot an Podcast-Technik reicht von super günstig bis ziemlich teuer. Gerade Einsteiger:innen raten wir: Make it simple. Tipps aus dem Nähkästchen.

Podcast-Technik
Podcast-Technik: Immer vom Feinsten? Das muss gerade zu Beginn nicht sein.

OK, zugegeben, in Sachen Podcast-Technik sind wir ziemlich luxuriös in unser erstes Podcast-Abenteuer gestartet. Stefan Endrigkeit ist professioneller Musiker, Musikproduzent und Dozent. Wir hatten keinen Mangel an teuren und guten Mikrofonen, und auch die Wahl des Schnittprogramms stand schnell fest: Logic Pro. Dennoch, einen Podcast aufzunehmen ist etwas ganz anderes, als Musik zu produzieren. Auch wir hatten eine steile Lernkurve. Und auch wir mussten zu Beginn in Technik investieren. Nur in welche?


How to podcast: unsere Lernkurve


  • Der Beginn & erste Podcast: HHopcast. Format: Interview | Magazin. Inhalt: Wir sind dort, wo das Bier geschieht. Wir interviewen die Brauer:innen vor Ort, weil sie in ihrem eigenen Ökosystem einfach anders agieren als im Studio. Dazu Rahmenmoderation und Serviceteil mit Terminen für Bierliebhabende.

    • Herausforderung: Rahmenmoderation: kein Problem, wir haben ein Studio, wir haben die Technik. Interview: Wir brauchen eine kleine, möglichst unkomplizierte und portable Aufnahmeeinheit. Lösung: das i-XY Stereo Mikrofon von Røde. Easy in der Handhabung, gutes Preis-Leistungsverhältnis, gute Aufnahmequalität – wenn die Umgebung stimmt und nicht mehr als drei Personen am Gespräch teilnehmen.

    • Wir haben lange mit dieser Ausstattung gearbeitet und Erfahrungen mit dem Medium Podcast gesammelt. Die Ergebnisse waren souverän, tontechnisch je nach Rahmenbedingungen gut, manchmal aber suboptimal. Die Challenge war, eine Technik zu finden, die sich an wechselnde, nicht immer kontrollierbare Situationen und Geräuschkulissen anpasst und trotzdem portabel ist.

  • Wir begannen, weitere Podcastformate zu produzieren, u.a. für das Magazin Der Hamburger und für die TU Berlin. Format: Interview, remote oder statische Gesprächssituation. Wir investierten ins RØDE Lavalier Mikrofon plus dem Rode SC6-L fürs iPad. Perfekt für die beschriebene 1:1-Gesprächssituation, es gibt sie auch als drahtlose Funk-Variante.

  • Die HHopcast-Challenge: Wir investierten in:

Fazit: Erst einmal machen, dann in noch bessere Podcast-Technik investieren


Das ist eine grobe Auflistung. Inzwischen haben wir unser Podcast-Techniklager gut gefüllt. Wir sind damit gerüstet für die Aufnahmesituationen, die wir aktuell für unser eigenes als auch für andere Formate zu bewältigen haben. Der Weg dahin war und ist voller Learnings, aber aus unserer Sicht sinnvoll. Unser persönlicher Tipp lautet deshalb:

  • Startet simpel, aber souverän mit einer Aufnahmetechnik, die für möglichst viele Situationen geeignet, wenn auch nicht auf eine spezielle zugeschnitten ist. Der Sound muss stimmen. Aber gerade, wenn Ihr einsteigt ins Podcast-Game, lohnt es sich, erst einmal ein Podcastprojekt zu starten, um herauszubekommen, welche Tools und Podcast-Technik Ihr überhaupt benötigt.

  • Ihr müsst nicht perfekt starten – lasst Raum für Experimente. Das gilt auch für Corporate-Podcasts.

  • Holt Euch ggf. Support. Zum Beispiel von uns. Stefan berät gerne bei der technischen Ausstattung und Produktion, ich unterstütze Euch bei der Konzeption und Umsetzung. Vielleicht wollt Ihr Eure Technik auch einfach in unserem Studio ausprobieren und besser kennenlernen. Schickt uns eine Mail, wir freuen uns auf Euch!


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